Aus den Aktivitäten des Schule-ohne-Rassismus-Teams am OSZ Lotis im Schuljahr 2010/11

Projekttag (voraussichtlich) im Berliner Abgeordnetenhaus:

Diskriminierung und Ausgrenzung in der Ausbildung

Wie? – Warum? – Was tun?


Ø      Welche Alltagserfahrungen machen unsere Auszubildenden mit Diskriminierung und Ausgrenzung?

Ø      Welche Erklärungsansätze gibt es dafür?

Ø      Welche realistischen Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Ø      Wo können die Auszubildende  Unterstützung erhalten?

Ø      Welche Fragen, Wünsche oder Forderungen könne wir an die Politik stellen?

 

Zu diesen Fragen plant das Schule-ohne-Rassismus-Team am OSZ Lotis in Zusammenarbeit mit der Staatssekretärin für Arbeit, Integration und Soziales Frau Kerstin Liebich einen Projekttag für vier Berufsschulklassen.

Er wird voraussichtlich im März 2011 im Berliner Abgeordnetenhaus stattfinden. 

 

Interessierte, die an diesem Projekttag teilnehmen oder in der Vorbereitung aktiv werden möchten, melden sich bitte bei Susanne Reckwell (R 1.407) oder Jörg Zimmermann.

Schule ohne Rassismus in der Drogerie-Kette?


Mit den Highligths unseres Schule-ohne-Rassismus-Schulfests vom Juni nehmen wir an einem Nachhaltigkeits-Wettbewerb der Deutschen UNESCO-Kommission und der Drogeriekette dm teil. Unser Schulsprecher Philipp Andrich hatte die Idee dazu. Gemeinsam haben wir sie in eine Präsentation umgesetzt.
Bilder und Infos unter: www.ideen-initiative-zukunft.de/projekt/anzeigen/22356

(oder erst www.ideen-initiative-zukunft.de/ideen-und-projekte aufrufen und dann unter „Ideen und Projekte suchen“ „10965 Berlin“ oder „Schule ohne Rassismus“ eingeben).

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in die Hausordnung

 

Mit dem Beschluss der Schulkonferenz vom September 2010 wurde die Diskussion eröffnet. Die Gesamtkonferenz und die Abteilungskonferenzen der Lehrer und Lehrerinnen habe den Entwurf grundsätzlich positiv diskutiert und eine Reihe kleinerer Änderungen vorgeschlagen.

 

Im November haben auch erste Gespräche darüber in den Abteilungs-Schülervertretungen stattgefunden. Im zweiten Halbjahr soll der Vorschlag unter den Schülern/innen und Auszubildenden in den Klassen diskutiert werden. Zum Ende des Schuljahres wird ein Beschluss in der Schulkonferenz angestrebt.

 

„Die Schulkonferenz stellt folgenden Text als Ergänzung der Hausordnung des OSZ Lotis zur Diskussion:

Das OSZ Lotis ist eine Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Dies ist für uns Anspruch und Verpflichtung.

  1. Niemand darf wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, religiösen Überzeugung, Behinderung oder insbesondere seiner Sexualität (Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität) diskriminiert werden.
  2. Es ist jedem/r am OSZ verboten, rechtsextreme, rassistische, antisemitische oder sexistische Kennzeichen, Symbole, Texte oder Melodien zu verwenden oder zu verbreiten.
  3. Wir fordern alle SchülerInnen, LehrerInnen und weiteren Beschäftigten des OSZ zu Zivilcourage auf.“

 

(Auszug aus dem Beschluss der Schulkonferenz vom 14.9.2010)

 

Treffen des Schule-ohne-Rassismus-Teams am OSZ Lotis

 

Den nächsten Termin finden Sie im Aushang vor dem Raum 1.407. Hier sind Anregungen und Vorschläge immer herzlich willkommen.