
OSZ Lotis auf Arte
11. März 2010
Ein Jahr nach Winnenden
Winnenden am 11. März 2009: Ein 17-Jähriger tötet in der Albertville-Realschule neun Mitschüler/innen und drei Lehrkräfte . Auf der Flucht erschießt er drei weitere Menschen und verletzt zwei Polizisten schwer. Als er später gestellt wird, erschießt er sich im 40 Kilometer entfernten Wendlingen selbst.
Wie kann man solche Dramen verhindern? Das OSZ Lotis gehört zu den Schulen, die mit intensiver Präventionsarbeit reagiert haben. Wir haben Beratungslehrkräfte gezielt fortgebildet, ein Krisenteam eingerichtet. Wir wollen, dass unsere Schule wertschätzend, gewaltfrei und respektvoll erlebt wird. Deshalb hat Arte zum Jahrestag die Präventionsarbeit an unserer Schule portraitiert. Unsere Beratungslehrkräfte, unsere Schülervertreter und unser Schulpsychologe kommen zu Wort.
(zum Arte-Bericht: Szenenfoto anklicken!)
Arte-Begleittext:
"Amokläufe sind keine Taten aus heiterem Himmel", sagt die Forscherin Britta Bannenberg. Doch wenn sich schüchterne Außenseiter in Rache-Fantasien flüchten, wird das zu oft vom Umfeld verdrängt. Das war in Erfurt so, in Emstetten, in Winnenden. Die Kriminologin Britta Bannenberg ist die wichtigste Amok-Forscherin in Deutschland. Sie tourt durch das Land, durch die Schulen, um aufzuklären. Unsere Reporterin Catherine-Marie Degrace hat die Spezialistin auf ihrer Präventionsmission begleitet.





