
Unterrichtsinhalte
Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
Stand: Mai 2008
Die Unterrichtsinhalte sind im Rahmenlehrplan in Lernfeldern vorgegeben:
http://www.kmk.org/beruf/home1.htm
Die eigene Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitgestalten
Rechts- und Geschäftsfähigkeit
duale Ausbildung, Berufsausbildungsvertrag, Ausbildungsordnung, betrieblicher Ausbildungsplan
Arbeitsvertrag (Abschluss, Rechte und Pflichten, Auflösung)
Gehaltsabrechnung
Jugendarbeitsschutz, Kündigungsschutz, Mutterschutz
gesetzliche und private Sicherungssysteme
Ein Unternehmen der Tourismus– und Freizeitbranche repräsentieren
Unternehmensziele, gesellschaftliche Verantwortung, Umweltschutz
Betriebsorganisation, Führungsstile, Arbeitsabläufe
Rechtsformen (eK, GmbH, eV)
Wirtschaftsorganisationen, Behörden, Verbände
Kurzvortrag, Metaplan
Rahmenbedingungen der nationalen und regionalen Tourismus- und Freizeitbranche analysieren
ökonomische, soziale und ökologische Bedeutung der Branche
demografische Entwicklung, Einkommens-, Mobilitäts- und Freizeitentwicklung
topografische, klimatische und politische Gliederung Deutschlands
Verkehrswege und -träger
Destination
Kunden über regionale Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitbranche zielorientiert beraten
Kundenkommunikationskanäle (direkt, telefonisch, schriftlich, elektronisch)
Phasen eines Verkaufsgesprächs
Allgemeine Geschäftsbedingungen, Geschäftsbesorgungsvertrag
Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfassen
Inventur, Inventar, Bilanz
Bestands- und Erfolgskonten, GuV-Konto
Prozent-, Zins- und Währungsrechnung
Kapital-, Umsatz- und Gewinnentwicklung
Waren und Anlagegüter für Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche beschaffen und verwalten
Preisnachlässe, Bezugskosten, Einstandspreise
Kaufvertrag
optimale Bestellmenge
lineare und degressive Abschreibung
geringwertige Wirtschaftsgüter
Leasing, Factoring
Eigentum, Besitz
Bürgschaft, einfache Zession, Sicherungsübereignung, Grundschuld
Märkte der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren und Marketingstrategien ableiten
Produktinnovation, -variation und –elimination
Yield-Management
direkter und indirekter Vertrieb, Eigen- und Fremdvertrieb
Corporate Identity, Public Relations, Verkaufsförderung
AIDA-Modell
Produzenten-Konsumenten-Dilemma
Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen planen und gestalten
Gästebefragungen, Meldestatistik, Tourismusbarometer
Einflussfaktoren des Angebots und der Nachfrage
ISO Zertifizierung, Anerkannte Tourismusinformationsstellen (ATIS), Touristische Informationsnorm
(TIN), Zielgruppenorientierte Klassifizierung (ZOK)
Umweltzertifikate
Agentur- und Vermittlungsvertrag, Options- und Garantievertrag, Dienstvertrag
Flyer, Kataloge, Plakate, Internetangebote
Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen verkaufen
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), Preisabgabenverordnung
Reisevertrag, Beherbergungsvertrag, Beförderungsvertrag
Nicht-Rechtzeitig-Zahlung, außergerichtliches und gerichtliches Mahnverfahren
Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfolgsorientiert steuern
Eigen- und Fremdkapitalquote
Anlage- und Umlaufintensität
Liquidität 1. und 2. Grades
Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität
Abgrenzungstabelle
Einstufiger BAB
Zuschlagskalkulation
Deckungsbeitrag
Break-Even-Point
Veranstaltungen planen, durchführen und nachbereiten
Veranstaltungsanlässe
grundlegende Bestimmungen zu Unfallverhütung, Hygiene, Feuer- und Brandschutz, Erste Hilfe,
Entsorgung
öffentliche Auflagen
Externe Einflüsse auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen der Freizeit und Tourismusbranche analysieren
Nominales und reales BIP (regional und überregional)
Ordnungs-, Konjunktur-, Struktur- und Umweltpolitik
Konjunkturzyklus, Trend
Preisniveau, Nominal- und Reallohn
Ein Projekt in der Tourismus- und Freizeitbranche planen, durchführen und auswerten
Konfliktregulierung
Machbarkeitsanalyse (Zeitrahmen, gesetzliche Rahmenbedingungen, Kosten, Finanzierung)
